Donnerstag, 9. August 2012

"Ich will doch das Recht darauf haben, ein Leben zu führen, für das ich mich nicht schämen muss!" Nachhaltigkeit Teil 2


Probleme im Zusammenhang mit Weltwirtschaftskrise und Klimawandel kreisen um eine zentrale Frage: Wie soll mit begrenzt vorhandenen Gütern umgegangen werden? Wie eine gerechte Verteilung funktionieren kann, was ist überhaupt zu den knappen Ressourcen zu zählen ist und welche Antworten im reichen Schatz der Philosophie verborgen liegen, erläutert Prof. DDDr. Clemens Sedmak im folgenden Video. Er spricht über Gerechtigkeit, die Pflicht zum moralischen Handeln - und Burnout-Strategien aus dem 4. Jahrhundert.

„Gerechtigkeit ist eine Sache des Willens, nicht der Vernunft. Man muss sich dafür entscheiden. Wissen Sie was das heißt? Das heißt, dass ich Menschen nicht mit Argumenten dazu bringen kann, gerechtigkeitswillig zu werden. […] Wenn jemand sagt 'ich finde Ungerechtigkeit toll', dann kann ich ihm nach Thomas von Aquin und Aristoteles nicht helfen.“

Professor DDDr. Clemens Sedmak ist Inhaber des F.D. Maurice Lehrstuhls für Sozialethik am King's College London und Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung an der Universität Salzburg.
Sein Vortrag mit dem Titel "Von der gerechten Verteilung der Ressourcen" hielt er im Dezember 2009 im Rahmen der ARA-Lectures an der TU Wien. Die vollständige Vorlesung ist hier zu sehen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten