Montag, 28. September 2015

wegmarken.talk mit Florian Satzinger

Interview & Text: Angelika Golser und Angela Mader, FH Joanneum, Studiengang Journalismus & PR

Der Grazer Charakter Designer Florian Satzinger gewährt persönliche Einblicke in sein Leben, und auf den Menschen, der hinter den abenteuerlustigen Cartoonfiguren und fantastischen Welten steckt.
Jeder kennt und liebt sie. Trickfilm- und Cartoonfiguren wie Bugs Bunny oder Alice im Wunderland. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, welche Persönlichkeiten an der Entwicklung dieser Figuren beteiligt sind oder welche Berufsgruppe sich dahinter versteckt? Der Grazer Florian Satzinger ist Character Designer - und überaus erfolgreich. Seine Ausbildung absolvierte er in London und Vancouver, als Vortragender ist er weltweit gebucht.
Neben eigenen Charakteren zeichnete er auch für weltbekannte Medienkonzerne wie Disney und Warner Bros. 

Florian Satzinger - © Toons

Satzinger wurde 1970 in Graz geboren und besuchte dort auch die Volksschule. Zu Beginn seiner schulischen Laufbahn gab es noch keine besonderen Abzweigungen, die auf seinen späteren Lebensweg und auf seine Liebe zum Malen und Zeichnen hingedeutet haben. Satzinger hat in der Volksschule zwar schon gerne gemalt, aber wie er sagt:,,Nur auf die Weise, wie jemand der gerne zeichnet.” Im Nachhinein betrachtet beschreibt er das sogar als gut. ,,Ich glaube, das war gar nicht schlecht. In dem Alter ist man viel zu unausgereift, um sich früh zu spezialisieren.”
Nach der Volksschule führte Satzingers Weg in das Gymnasium Kirchengasse in Graz. Danach verlief Satzingers Weg zunächst unspektakulär. Nach und nach erwachte seine Leidenschaft für das Zeichnen von Figuren.
,,Ich habe herumstudiert, Germanistik und Kunstgeschichte. Parallel dazu habe ich zu liebäugeln angefangen, mit der Idee zu illustrieren.Ich habe nicht gewusst, in welche Richtung ich genau gehen will. Cartoonist, Illustrator oder Trickfilm. Der erste Berührungspunkt mit der Künstlerszene war, als ich für Werbeagenturen Illustrationen gemacht habe. Im Zuge dessen ist mein Interesse immer mehr und mehr aufgekommen, weg von der Gebrauchsgrafik hin zu einer narrativen Grafik zu gehen.”

Zu Beginn seiner Karriere war Satzinger noch fest in Österreich und Deutschland verankert. An internationale Informationen aus dem Animationsbereich zu gelangen war durch die fehlenden technischen Möglichkeiten schwierig. Dass es in Kanada Institute und Kunstunis mit einschlägiger Ausbildung gibt, erfuhr er nur durch Zufall dank eines von ihm abonnierten Magazins.
,,Es hat mich nach Kanada verschlagen, an das Institut der Medienkünste. Dort habe ich klassischen, handgezeichneten Animationsfilm studiert. Danach habe ich an der Middlesex University in London Malerei und Zeichnen studiert. Ich kenne beide Enden.”
Um das Zeichnen zu optimieren, war trotz vorhandenem Talent Übung notwendig.
,,Ich habe Zeichnen stark praktizieren müssen, damit etwas daraus wird. Ich habe gemerkt, dass sich mein Zeichengeschmack mit dem Alter verbessert. Man bekommt ein Gefühl dafür was geht und was nicht. Meine Animationen sind gereift, da ich selbst an Skills und persönlicher Entwicklung gewonnen habe.”
Seine ersten Erfahrungen sammelte Satzinger in seiner Arbeit für Warner Bros.
,,Dort habe ich für den deutschen Sprachraum Comics und Covers gemacht, wie Looney Tunes oder Pinky & Brain. Dort habe ich den ersten Eindruck bekommen, was es bedeutet mit lizenzierten Figuren zu arbeiten. Ganz bestimmte Vorgaben gibt es, z.B. welche Farbe die Zunge hat oder welches Verhältnisdie Ohren zum Kopf haben müssen. Das Gestalten ist keine Bastelstunde, sondern muss exakt sein. Dieser Job ist reines Industriedesign.”
Die Arbeiten erledigte er stets von seinem Zeichentisch in Graz aus. Satzingers weiterer Weg führte ihn neben Unternehmen wie Redbull (,,The Rookie Bulls”), Bahlsen (,,Autumnland” Chakaktere), SAT1 oder Ubisoft auch zum amerikanischen Medienriesen Disney, der für die Produktion von Zeichentrick- und Unterhaltungsfilmen für Kinder weltbekannt ist. Dort war Satzinger als Freelancer tätig. Er illustrierte die Figur des niederländischen Komponisten Hermann van Veen - „Alfred Jodokus Kwak“.
Parallel zu seinen Arbeiten für namhafte Designstudios hat Satzinger sein eigenes Büro eröffnet, da er nicht direkt vor Ort für Disney & Co gearbeitet hat.
,,Das Studio ist wie ein privates Atelier. Anfangs hieß es Satzinger & Hardenberg, jetzt Paperwalker Studios. Eine kreative Zelle und Ideenwerkstatt. Filme entstehen hier keine, denn dann müsste es ein großes Studio mit Angestellten sein. So ist es einfach der Ort, an dem Dinge visuell ausgedacht und formuliert werden.”
Satzingers Beruf ist ortsunabhängig. Zeichnen und Ideen entwickeln kann er an jedem Ort der Welt.
,,Die meisten Leute, mit denen ich zusammenarbeite, haben überhaupt keine Ahnung wo ich gerade bin. Wir kommunizieren in der Regel über Skype, E-Mails und hin und wieder trifft man sich zu einem persönlichen Gespräch.”
Seinen Arbeitsalltag beschreibt Satzinger als ,,relativ unspektakulär, von neun bis fünf”. In der ersten Stunde des Arbeitens versucht er warm zu werden mit den anstehenden Zeichnungen.
,,Mein Ritual hat eine gewisse Ähnlichkeit zum Sport, bei dem man sich vorher aufwärmt. Ich habe eine Reihe von Weblogs und Onlinejournalen, denen ich folge. Es ist gut, sich eine Bibliothek der Formen, Farben und Inhalte anzulegen, um meine Arbeit zu gestalten”, erklärt Satzinger.
Die ersten Comicfiguren, von regionaler Bedeutung hat Satzinger in seinen 20ern entwickelt. Auch weltbekannte Comicfiguren wie Donald Duck, Bugs Bunny und Duffy Duck gerieten unter seinen Stift. Die Entwicklung des Internets war für Satzingers Karrierefortschritt wesentlich.
,,In meinen 20ern habe ich einen deutschen Comicverlag besucht, der Interesse hatte. Doch um das Konzept einer Figur anzunehmen, hätte parallel dazu bereits eine Fernsehserie entwickelt werden müssen.” 

John Starduck - © Florian Satzinger
Satzinger erkannte, dass sich das Internet rasant entwickelte und tausende Menschen seiner Kreationen folgten. So konnte er seine Marke erschaffen, die einerseits seiner Arbeit für große Konzerne und andererseits auch seinen Eigenproduktionen Auftrieb verschafft haben. Da Satzinger seine Arbeitsprozesse dokumentierte, wurden sie unter amerikanischen Kunststudenten populär.
Satzinger gründete seinen eigenen Blog - ,,Paperwalker”. Die Internetseite entwickelte sich zu einem gefragten Designblog mit eingebundenen Medien entwickelt. Interessierte und Arbeitgeber können sich auf der Webseite über aktuelle Projekte und Werke bestens informieren.
,,Anfangs war der Blog statisch. Ich habe dann angefangen, kleine Einträge in Form eines News Journals zu machen. Bald ist mir der Platz ausgegangen. So habe ich einen Blog aufgebaut, damit mir die Leute organisiert folgen konnten, über Feeds”.
Satzinger wollte den Blog nicht nach sich selbst benennen. So schuf er ein international verständliches Wortbild: ,,Paperwalker”. Dem Charakter Designer gefiel das Bild, von einer Person, die auf dem Paper nicht nur zeichnet, sondern auch lebt. Laut Satzinger geben Personen eher den Namen seines Blogs in Suchmaschinen ein, um ihn im Internet zu finden.
In den USA ist Satzinger eine gefragte Persönlichkeit in den Bereichen des Animationsfilms und Comics. Die offen ausgelebte Fankultur beschränkt sich auf bestimmte Veranstaltungen der Branche.
,,Ich arbeite in einer kleiner Nische, die in den USA aber recht groß ist. Der durchschnittliche Konsument der meinen Figuren begegnet, interessiert sich nicht für den Menschen im Hintergrund. Wer aber involvierter ist, interessiert sich für das dahinter. Comics sind extrem in der Populärkultur verankert und salonfähig geworden, nicht nur bei den Nerds. Design- und Comic Conventions sind gigantisch groß in den USA. Wenn man eine Veranstaltung besucht, geht es einem schon wie ein kleiner Rockstar.”
Die Kreativbranche ist stark von Teamwork und Zeichenvorgaben geprägt, gemeinsame Fortschritte sind erwünscht. Auf Neider trifft man hier selten, da man sehr unabhängig arbeitet. Schattenseiten äußern sich im Beruf vor allem durch das Risiko des freiberuflichen Arbeitens.
,,Freiberuflich gibt es keine Sicherheitsgrenze, man trägt für alles selber Sorge und ist auf Unterstützung angewiesen. Entweder man arbeitet festangestellt in einem Studio und ist die Sorge los, regelmäßig sein Geld am Konto zu haben. Oder man sagt, es ist ein auf und ab, man macht mal viel, mal wieder gar nichts.”
,,Ich mag es, wenn Figuren keine Helden sind - das macht sie besonders!” 

Ausstellung im Kunsthaus Graz - © A. Golser
Bei der Entstehung von Figuren hat Satzinger seine eigenen Vorlieben. Seine Figuren sind keine Helden und trotzdem liebenswürdig und beliebt. Wichtig ist, dass die Figur Kontinuität besitzt und interessante Elemente aufweist.
,,Ich finde das Element des Schnabels bei Figuren anstelle von Mund und Nase total spannend. Orange Schnäbel zu zeichnen ist nett. (lacht) Was ich noch mag, ist, dass Donald und Duffy Duck keine Helden sind. Sie sind furchtbar grantige Personen und auf der Suche nach dem Glück. Aufgrund ihrer Schwächen werden diese Enten so lebendig.”
Wie genau entstehen Satzingers Figuren? Um authentische Figuren zu schaffen, spielen auch die Träume seiner Vergangenheit eine wichtige Rolle.

,,In der Regel versuche ich immer Orte und Figuren herzustellen. Es geht um den Spiel- und Träumeplatz. Der viel mit den Wünschen und Träumen zu tun, die ich als Kind hatte. Ich würde zum Beispiel alleine nur das Wunderland von Alice im Wunderland nicht mögen, aber in der Kombination damit, dass es die Realität gibt, mit der man in das Wunderland kommt gefällt mir das.”

Satzingers Ziel ist es, Orte zu erschaffen, die man selbst gerne besuchen würde - selbst wenn sie ,,gruselig” sind. Geschichten, von Jules Verne oder Lewis Carroll, in denen sich die Realität mit einer fiktionalen Welt verbindet, gefallen dem Künstler. Besonders der unendliche Glaube , dass die Maschinenkraft quasi alles überwinden kann, wie etwa zum Mond zu fliegen, fasziniert ihn.

Der Prozess des Erwachsenwerdens spiegelt sich auch stark in Satzingers Figuren wider. Hinsichtlich der Farbgestaltung und Strichsicherheit hat er sich stark verbessert.
,,Wenn es um Kreieren von Dingen geht, ist es wesentlich, viele Faktoren ins Spiel zu bringen. Reisen, Kunst, Lesen, Fernsehen, ins Kino gehen, Freunde besuchen, eine Familie haben – all diese Faktoren ragen in die Arbeit hinein und macht sie voller. “
Besonders geprägt in seiner Arbeit hat Satzinger der weltbekannte Cartoon Animator und Lehrer Ken Southword. Der 2007 verstorbene Engländer leitete den Unterricht in Vancouver und war ein Mentor für Satzinger. ,,Ein großartiger Künstler mit einer unglaublich langen Filmkarriere. Mit ihm habe ich mich darüber hinaus sehr gut verstanden.”
Ein besonderer Moment war es für Satzinger, als er eine Mail von Lenora Hume, der damaligen Senior Vice Präsidentin von Disney Worldwide erhielt. ,,Sie hat mir geschrieben, sie ist auf meiner Seite und versteht nicht viel weil es auf Deutsch ist, aber ob ich nicht Lust habe mit Disney zusammenzuarbeiten. Das hat dann zu nichts geführt, aber es ist eine Tür aufgegangen, ohne dass ich diese gekannt habe. Da habe ich gemerkt, das Internet ist etwas erstaunliches ”.
Zusätzlich beeinflusst haben Satzinger auch: ,,Bestimmte Filme, die ich im Schubertkino in Graz als Kind gesehen habe. Klassiker wie 101 Dalmatiner oder die Hexe und der Zauberer, Comics wie Donald Duck und Trickfilmsendungen wie Wicki und die starken Männer.
Seit 2013 lehrt Satzinger an der Fachhochschule Salzburg Studenten in analoger Animation, Animationsgeschichte und Medienanalye. Jedes Sommersemester gibt er in geblockten Einheiten zweimal pro Woche sein Wissen an die Studenten weiter.
,,Mir macht das erstens großen Spaß und zweitens sehe ich hierbei wieder den Teamworkfaktor der Branche. Sein Wissen zu teilen ist üblich. Ich versuche im Unterricht stark hervorzuheben, wie die Kunst und der Animationsfilm von unserer Geschichte im Allgemeinen, von der Kunst, Literatur und der Politik geprägt worden ist. Denn der Animationsfilm war, wenn man ihn in der Geschichte und der Entwicklung betrachtet, schon immer stark von den Umwelteinflüssen beeinflusst.”
Graz ist Satzingers Heimatstadt. Permanent dort leben, könnte er sich aber nicht vorstellen.
,,Ich bin überwiegend in Graz, aber auch viel auf Reisen. Graz ist eine gute Stadt. Es ist überheblich, wenn ich jetzt sage, die Stadt ist provinziell genug,um seine Ruhe zu haben. Denn was ist Provinz? In New York kann man so provinziell leben wie nirgendwo anders, wenn man immer die gleichen Wege hat. Da hilft auch der Broadway um die Ecke nichts.”
Satzinger schätzt die Gemütlichkeit und Sauberkeit der Stadt. Er fühlt sich umso wohler in Graz, wenn er von langen Reisen zurückkehrt. ,,Länger woanders sein bewirkt, dass man sich in Graz wieder wohler fühlt. Und in Graz fühlt man sich wohler, wenn man weiß, man muss nicht immer dableiben. Wo man sich zuhause fühlt, wird wertvoller, wenn man schön mischt und woanders hingeht.”

Satzinger's Schreibtisch - © Florian Satzinger
Reisen ist eine von Satzingers Leidenschaften. Oftmals verbindet er private Reisen mit seinem Beruf.
,,Ich nehme beispielsweise Einladungen zu Conventions oder Vorträgen an Universitäten rund um den Erdball an. Ich werde wirklich sehr viel eingeladen. Das führt dann zu Reisen die man meist anschließt oder davor macht.”
Ein besonderes und bis heute unvergessliches Erlebnis hatte er bei einer Reise nach Uruguay in Südamerika 2008. Satzinger erhielt eine Einladung von der Universität in Montevideo. Anfangs wusste er nicht, was ihn vor Ort erwarten würde.
,,Es war dann so unendlich schön. Ein fantastisches Land, eine tolle Stadt. Montevideo glaubt, von der Welt vergessen zu sein. Uruguay erinnert eher an an Portugal, Spanien oder Italien. Das Involvement der dort ansässigen Trickfilmer und Künstler, Kunstlehrer und Studenten war so groß - sie haben alles gewusst und alles gekonnt. Sie waren nicht irgendwo hinterm Berg, sondern ganz im Gegenteil. Der südamerikanische Raum hat viel mit sich selbst zu tun und braucht die globalisierte Welt nicht.“
Satzingers Lebensweg ist von Erfolgsmomenten geprägt. Trotz einiger Überlegungen würde er auch heute nichts wesentliches an seinem Werdegang verändern.
,,Gewisse Sachen hätte ich gerne früher gewusst. Ich bin dann doch erst mit 25,26 darauf gekommen, was man alles an einschlägiger Ausbildung in Bezug auf Trickfilm machen kann. Das wäre vielleicht besser gewesen. Aber dann wäre ich unter Umständen zu früh von einem Stil geprägt worden, der mich weniger authentisch oder originell hätte wirken lassen.“

Satzinger im Interview - © A. Golser
Für die Zukunft hat der bodenständige Grazer noch einige Wünsche. Doch vomberühmt sein” hält er trotz des großen Erfolgs nichts.
Satzinger begann schon vor Jahren mit der Geschichte der abenteuerlustigen New Yorker Ente John Starduck. Diese spielt in einer Welt, die der von Jules Verne ähnelt. Sein zweites Projekt handelt von einem 11-Jährigen Abenteurer namens Toby Skybuckle. ,,Diese Sachen liegen schon ewig auf meinem Tisch. Die möchte ich mir unbedingt von der Seele zeichnen.”
Eine Buchreihe sowie ein Film zu Toby Skybuckle wären interessant für Satzinger. John Starducks wurde bereits als Kurzfilm mit dem französischen Filmstudio Tigobo realisiert, auch ein abendfüllender Film wäre eine Option.
,,Man kann nur versuchen mit dieser Geschichte und Figur bei einem Filmstudio zu landen. Egal wie toll die Idee ist und wie viel Arbeit damit verbunden ist, eine Zusage ist abhängig vom richtigen Zeitpunkt und den Leuten, die dir gegenübersitzen. Für mich ist eine Verfilmung aber nicht dieser eine Traum, der dafür sorgt, dass ich beim Scheitern irgendwo griesgrämig in einer Hütte im steirischen Wald sitze und sterbe. Wenn es gelingt wäre es schön, wenn nicht, dann nicht.“
Satzinger geht es nicht vorrangig darum, Bestätigung zu erhalten und seine Figuren als Film zu sehen. ,,Ehrgeiz ist nur bis zu einem bestimmten Grad gut für die Arbeit, ein gewisser ist natürlich notwendig. Berühmt sein wollen oder etwas berühmtes zu machen, das ist nicht wichtig.“
Satzinger betont wie wichtig es ist, auch NICHT zu zeichnen um wieder Ideen zu sammeln und zur Ruhe zu kommen. In seinen 20ern sah er das noch anders: 

,,Da möchte man der Welt zeigen, was man tut. Jetzt würde ich meinen, zu reisen ist sicher der Ausgleich. Ich verbringe gerne so viel Zeit wie möglich mit Leuten, mit denen ich mich sehr gut verstehe.”
Auch ein normalen Job könnte sich der Grazer vorstellen: ,,Ich führe kein Künstlerleben. Im Grunde entscheidet sich der Beruf nur darin, was das Resultat ist.”
Satzinger wünscht sich Kinder zu haben, das Familienleben wäre mit dem Beruf gut vereinbar. In 10 Jahren sieht sich der Character Designer in einem kleinen und gemütlichen Haus in der Toskana oder in den Marken, einer idyllischen Region in Mittelitalien.

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